Breite Lorcher Musiklandschaft

Gemeinsames Adventskonzert der Lorcher musiktreibenden Vereine.

 

Noch schöner als alleine Musik zu machen, ist es gemeinsam zu musizieren. Das haben sich auch die Chöre des MGV Lorch, der Lorcher Männerchor sowie der MV Stadtkappelle Lorch gedacht. Alle zusammen hatten am Vorabend des dritten Advent zum Konzert in die katholische Kirche St. Konrad geladen. Eine Einladung, die gerne angenommen wurde. Das mit Kerzen geschmückte Gotteshaus war bis auf den letzten Platz besetzt. So viele Lorcherinnen und Lorcher wollten sich in Weihnachtsstimmung bringen lassen und sich gleichzeitig eine Auszeit von den oft so hektischen Vorbereitungen gönnen. Dafür hatten die Vereine ein buntes Programm ausgearbeitete, das quer über die Weltkugel, durch alle Zeiten und Musikstile führte.

Mit der Ouvertüre aus Georg Friedrich Händel Feuerwerks-Musik eröffnete der MV Stadtkappelle Lorch unter der Leitung von Martin Wellmann den feierlichen Reigen.

Die Schelmenklänge, der gemischte Chor des MGV Lorch, mit Dmitry Fomitchev am Taktstock schloss an und brachte nun klassische Advents- und Weihnachtslieder zu Gehör. Einen Andachtsjodler aus Tirol, das jubilierende „Hört der Engel helle Lieder“ und das sanfte „Luleise Gottessohn“. Der darauffolgende Auftritt der Jungendkappelle der Stadtkapelle Lorch und des MV Großdeinbach demonstrierte eindrücklich die Breite der Lorcher Musiklandschaft. Denn die Jüngsten, die unter der Leitung von Julia Bihlmaier aufspielten, bewiesen mit ihrem Auftritt, dass sie schon fest dazu gehören und den Erwachsenen in puncto Spielfreude mindestens ebenbürtig sind. Starke Percussionisten und voller Bläsersound brachten bei „Feliz Navidad“ oder dem mit der Stadtkapelle gemeinsam gespielten Stück „Heal the World“ die Füße in er Zuhörerschaft zum Mitwippen.

Das popchörle mit Dirigent Markus Ulmer schließlich nahm seine Zuhörerschaft mit auf eine kleine musikalische Reise. „Dnes Pojusce“ oder "Amezaliwa“, so lauteten die Titel der Weihnachtslieder aus der Ukraine und Tansania, die in Lorch eine Spur der Weihnachtsfeste jenseits von Deutschland spürbar werden ließen.

  

Zwischen den musikalischen Beiträgen sorgte Erika Hanko mit ausgewählten Texten zur Advents- und Vorweihnachtszeit außerdem für Abwechslung und stimmte das Publikum mit heiter und besinnlichen Worte auf die Festtage ein.

msi

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