Männerchor beim Adventskonzert 2018

LORCHER MÄNNERCHOR  beim Adventskonzert

Mit Liedern zur Advents-und Weihnachtszeit beteiligte sich der Lorcher Männerchor am vergangenen Samstag 15.12.2018 beim gemeinsamen Adventskonzert von MV Stadtkapelle Lorch und MGV Lorch in der katholischen Kirche St. Konrad

Unter bewährter Leitung von Tillmann Klenk erfreuten die Sänger aus Lorch, Waldhausen, Walkersbach und Weitmars die zahlreichen Zuhörer mit den Chorstücken: Im Dorf da geht die Glocke schon, einem Volkslied aus der Bretagne, gestiftet von Sangeskamerad Gerhard Willing, begleitet am E-Piano von Katharina Senkova, und Weihnachten im Waldkirchlein nach einem Satz von L. Baumann.

 

 

Kirchenglocken läuteten den Konzertabend ein, und mit dem Chorstück Weihnachtsglocken hatte der Chor sowohl musikalisch, wie auch textlich die passende Auswahl getroffen: Winternächt'ges Schweigen hüllet, rings die Fluren, Wald und Feld, Millionen Sterne glühen, glänzen hoch am Himmelszelt. Leuchten in den Weihnachtsfrieden, horch! Ein wundersamer Klang-von den Türmen in die Lande, schallt der Glocken Weihgesang.
Glocken klingen in die Lande, hell ertönt ihr ehern Mund. Preis, Anbetung jener Liebe, jenem Licht der hehrsten Stund.
Allen Menschen will es klingen, dieses Lied aus tönernd Erz, Soll es klingen, mög' es bringen, dir auch Frieden in das Herz.
Stille Nacht, heil'ge Nacht, stille, heil'ge Nacht.

Gemeinsames Adventskonzert 2018

Breite Lorcher Musiklandschaft

Gemeinsames Adventskonzert der Lorcher musiktreibenden Vereine.

 

Noch schöner als alleine Musik zu machen, ist es gemeinsam zu musizieren. Das haben sich auch die Chöre des MGV Lorch, der Lorcher Männerchor sowie der MV Stadtkappelle Lorch gedacht. Alle zusammen hatten am Vorabend des dritten Advent zum Konzert in die katholische Kirche St. Konrad geladen. Eine Einladung, die gerne angenommen wurde. Das mit Kerzen geschmückte Gotteshaus war bis auf den letzten Platz besetzt. So viele Lorcherinnen und Lorcher wollten sich in Weihnachtsstimmung bringen lassen und sich gleichzeitig eine Auszeit von den oft so hektischen Vorbereitungen gönnen. Dafür hatten die Vereine ein buntes Programm ausgearbeitete, das quer über die Weltkugel, durch alle Zeiten und Musikstile führte.

Mit der Ouvertüre aus Georg Friedrich Händel Feuerwerks-Musik eröffnete der MV Stadtkappelle Lorch unter der Leitung von Martin Wellmann den feierlichen Reigen.

Die Schelmenklänge, der gemischte Chor des MGV Lorch, mit Dmitry Fomitchev am Taktstock schloss an und brachte nun klassische Advents- und Weihnachtslieder zu Gehör. Einen Andachtsjodler aus Tirol, das jubilierende „Hört der Engel helle Lieder“ und das sanfte „Luleise Gottessohn“. Der darauffolgende Auftritt der Jungendkappelle der Stadtkapelle Lorch und des MV Großdeinbach demonstrierte eindrücklich die Breite der Lorcher Musiklandschaft. Denn die Jüngsten, die unter der Leitung von Julia Bihlmaier aufspielten, bewiesen mit ihrem Auftritt, dass sie schon fest dazu gehören und den Erwachsenen in puncto Spielfreude mindestens ebenbürtig sind. Starke Percussionisten und voller Bläsersound brachten bei „Feliz Navidad“ oder dem mit der Stadtkapelle gemeinsam gespielten Stück „Heal the World“ die Füße in er Zuhörerschaft zum Mitwippen.

Das popchörle mit Dirigent Markus Ulmer schließlich nahm seine Zuhörerschaft mit auf eine kleine musikalische Reise. „Dnes Pojusce“ oder "Amezaliwa“, so lauteten die Titel der Weihnachtslieder aus der Ukraine und Tansania, die in Lorch eine Spur der Weihnachtsfeste jenseits von Deutschland spürbar werden ließen.

  

Zwischen den musikalischen Beiträgen sorgte Erika Hanko mit ausgewählten Texten zur Advents- und Vorweihnachtszeit außerdem für Abwechslung und stimmte das Publikum mit heiter und besinnlichen Worte auf die Festtage ein.

msi

Ökumenisches Waldfest 2018

Sonntag, 22. Juli 2018

Gemischter Chor Schelmenklänge umrahmte den ökumenischen Gottesdienst im Grünen

Es ist seit Jahren guter Brauch, dass unsere Chorgemeinschaft den ökumenischen Gottesdienst im Grünen beim Waldheim auf dem Haldenberg gesanglich begleitet.

So auch am vergangenen Sonntag, als Sängerinnen und Sänger unter Leitung von Dmitry Fomitchev den von Pfarrerin Gerstetter (Ev. Kirchengemeinde) und Herrn Ziermann (Vertreter der kath. Kirchengemeinde) gestalteten Gottesdienst mit geistlichen Liedvorträgen umrahmten.

Beginnend mit dem Ave verum corpus (Satz von W.A. Mozart) folgte nach dem Tagesgebet der Kanon: Dona nobis pacem – ein Chorsatz, der die Bitte um Frieden ausdrückt.

Mit „Sing mit mir ein Halleluja, sing mit mir ein Dankeschön, denn im Danken da liegt Segen, und im Danken preis ich ihn“ stimmte der gemischte Chor die Gottesdienstbesucher auf das Gotteslob ein.

Adventskonzert 2018

 

   

Vorstadtstraßenfest

Sonntag, 29.Juli 2018

LORCHER  MÄNNERCHOR 

 Vorstadtstraßenfest Waldhausen-

ein Auftritt der etwas anderen Art

Bei hochsommerlich strahlend schönem Wetter unterhielt der Lorcher Männerchor unter Leitung von Tillmann Klenk die Besucher des Vorstadtstraßenfestes in Waldhausen am vergangenen Sonntag mit einem bunten Melodienstrauß am Bewirtungsstand des befreundeten Gesangvereins Liederkranz Waldhausen. 

 

Die Sänger aus Lorch, Waldhausen, Walkersbach und Weitmars eröffneten ihre Vorträge mit einem Chorsatz aus dem Ländle: Wir wandern heut' ins Schwabenland hinaus, mit frohem Mut und heitrem Sinn, sind überall zu Haus.

Aus der geselligen Chormusik von Kurt Brenner komponiert, passte anschließend das Lied vom Remstal, bei dem die Vorzüge unserer schönen und lebenswerten Region besungen wurden. 

Ei du Mädchen vom Lande, wie bist du so schön, so hab ich im Städtchen noch keine geseh'n, drum so geh'n wir auf's Lande, um lustig zu sein, viel schöner sein's die Mädchen, viel besser der Wein. Mit diesem Lied  drückten die Sänger die Wertschätzung für das feminine Geschlecht auf besondere Art aus.

Warum bist du gekommen, wenn du schon wieder gehst, du hast mein Herz genommen und wirfst es wieder weg..bei diesem berührenden Chorsatz vom Bajazzo, der immer wieder gerne gehört und gewünscht wird, lagen Gefühle von Sehnsucht und Schwermut eng beieinander.

Vor der Pause, die zur Stärkung der Kehlen eingelegt wurde, erklang schwungvoll das schwäbische Trinklied: Proscht, proscht, proscht..und wenn's uns s'ganze Häusle koscht.

Anschließend überraschte der Chor die Zuhörer mit einer Erstaufführung der etwas außergewöhnlichen Art. Angesagt waren schwäbische Lompalieder, die aus einer Überlieferung stammten, und am Keyboard musikalisch von Tillmann Klenk begleitet wurden. Man war gespannt, wie diese Vorträge bei den Zuhörern ankamen. Tritt der Mensch ins Leben ein, so ist er winzig, schwach und klein- doch, er klettert die Lebensstufen weiter rauf, geschildert wird sein Lebenslauf. 

Mit einem von Tillmann Klenk dazu passend vorgetragenen Gedicht übers Älterwerden, erfuhren die Zuhörer dann wieder vom Chor, was sinnbildlich beim Rudern und Segeln alles passieren kann………

Nicht gerade für Kinderohren bestimmt war die folgende nächtliche Episode, die davon handelte, dass der Anton beim Heimgang zu später Mitternacht, manches dabei hat nicht bedacht. Nüchtern konnte er allemal nicht mehr sein, als er sich verirrte im Stall bei seinem Schwein. Was dann noch folgte und auch passierte, wohl nur in wilder Fantasie grassierte. Doch sehr kurios ist die Geschichte allemal, mitunter fragwürdig und auch fatal.

Ne Frau mit einem Hündchen zu vergleichen, klingt komisch, doch man kann erreichen, entstehende Probleme einem unerfahrenen Jüngling deutlich zu machen, bei den Versen gab's dabei was zum Schmunzeln und lachen.

Ein Handwerksbursch zieht in die Schweiz, sein Metier ist nicht ohne Reiz, denn er ist Pfannenflicker von Beruf, und steht bei Frauen gut im Ruf. Oh Pfannenflicker, komm doch herein, herein, in meinem Pfännlein muss ein Löchlein sein- sagt ihm Frau Mamsell, er folgt ihr auf der Stell und behebt den Schaden auch sehr schnell. Auftrag erfüllt, zieht er von dannen, nachdem er geflickt hat so manche Pfannen.

Den Pfannenflicker verkörperte Sangeskamerad Siegfried, optisch gut und gelungen, ausgestattet mit dem besungenen Zubehör.

Die schelmisch gewürzten Verse sämtlicher Lompalieder erreichten begeisterte Zuhörer, die reichlich applaudierten und wohl Gefallen an diesen Balladen hatten und diese erheiternd humorvoll aufnahmen.

Eine Weinlied-Zugabe beschloss den sonntäglichen Beitrag beim  Vorstadtstraßenfest.

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